7. Sinfoniekonzert

Wagner | Strauss | Rimski-Korsakow
8. Juli 2027
https://www.mainfrankentheater.de/ Mainfranken Theater Würzburg Theaterstraße 21, 97070 Würzburg

Großer Saal der Hochschule für Musik | 20:00
19:15 Einführung
Tickets ab 1.4. | 11:00 Uhr iCal
Semesterticket Mainfranken Theater
Für die Nutzer*innen des "Semestertickets Mainfranken Theater" gibt es in dieser Vorstellung noch freie Plätze! Für weitere Informationen zum "Semesterticket Mainfranken Theater" hier klicken. Oder hier gleich Karten reservieren:
Team
Musiklische Leitung: Mark Rohde
Besetzung
Ricarda Merbeth (Sopran)
Philharmonisches Orchester Würzburg
9. Juli 2027
https://www.mainfrankentheater.de/ Mainfranken Theater Würzburg Theaterstraße 21, 97070 Würzburg

Großer Saal der Hochschule für Musik | 20:00 - 21:50
19:15 Einführung
Tickets 1.4. | 11:00 Uhr iCal
Semesterticket Mainfranken Theater
Für die Nutzer*innen des "Semestertickets Mainfranken Theater" gibt es in dieser Vorstellung noch freie Plätze! Für weitere Informationen zum "Semesterticket Mainfranken Theater" hier klicken. Oder hier gleich Karten reservieren:
Team
Musiklische Leitung: Mark Rohde
Besetzung
Ricarda Merbeth (Sopran)
Philharmonisches Orchester Würzburg
RICHARD WAGNER
Vorspiel zum 1. Akt der Oper Lohengrin

RICHARD STRAUSS
Vier letzte Lieder
Frühlingsfeier op. 56, Nr. 5

NIKOLAI RIMSKI-KORSAKOW
Scheherazade – Sinfonische Suite op. 35

Ein Abend zwischen Abschied und dem Reiz des Fremden: Richard Strauss’ Vier letzte Lieder gelten als bewegende Rückschau und künstlerisches Vermächtnis seines über 80-jährigen Lebens. Die 1948 im Rückzug nach dem Zweiten Weltkrieg in der Schweiz komponierten Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff verbinden Todesahnung mit der unerschütterlichen Hoffnung auf das Jenseits. Wenn zum Schluss die Frage gestellt wird: „Ist dies etwa der Tod?“, so antwortet das Horn mit dem Verklärungsmotiv aus Strauss’ sechs Jahrzehnte zuvor komponierter Tondichtung Tod und Verklärung.

Eine Vorahnung dieser Erlösung gibt Richard Wagner mit dem Vorspiel zu seiner Oper Lohengrin. Hier klingt, so Wagner, die „wunderwirkende Darniederkunft des Grales im Geleite der Engelsschar“. In schimmernden Linien und schwebenden Harmonien entfaltet sich eine Musik, die Friedrich Nietzsche mit einem Drogenrausch verglich, „blau, von opiatischer, narkotischer Wirkung“.

Rimski-Korsakows Scheherazade beschließt den Abend mit farbenprächtiger Erzählkunst. Die viersätzige sinfonische Dichtung lässt die Märchenwelt aus Tausendundeiner Nacht in opulenter, von Wagners Musikdramen beeinflusster und mit slawischem Kolorit durchsetzter Orchestrierung aufleben. Die Solovioline verkörpert die kluge Scheherazade, die als Erzählerin mit jedem neuen Kapitel das Orchester zu funkelnden Klangbildern – von stürmischen Meeren und prunkvollen Festen bis zu geheimnisvollen Nächten – anregt.